Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Havel-Oder-Wasserstraße in Oranienburg nach Bombenentschärfung wieder passierbar

Ausgabejahr 2019
Datum 13.12.2019

Nach erfolgreicher Entschärfung einer 500-Kilo-Bombe amerikanischer Herkunft auf dem Treidelweg bei HOW-km 25,2 konnte gestern Nachmittag die Schifffahrt auf dieser wichtigen Wasserstraßenverbindung zwischen Berlin und Stettin freigegeben werden. Wegen des großen Andrangs wurden die Betriebszeiten der Schleuse Lehnitz und des Schiffshebewerks Niederfinow verlängert.

Die vorbereitenden baulichen Arbeiten wurden in Abstimmung mit der Stadt Oranienburg und dem Kampfmittelräumdienst des Landes Brandenburg vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde beauftragt. Dies waren Fa. WILAB Straßenbau- und Baustoffprüfung Eberswalde, der Fa. Hölscher Wasserbau GmbH Niederlassung Ost und der Fa. STRABAG Wasserbau GmbH. Hier hat sich erneut die gute behördliche Zusammenarbeit erwiesen.

Bis Ende des Jahres 2019 ist nunmehr eine Passage der Havel-Oder-Wasserstraße möglich.

In der Zeit vom 02.01.-01.03.2020 ist das Schiffshebewerk Niederfinow wegen Winterreparaturarbeiten gesperrt.